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Posts

Podcast zum Workshop: Smarte Wohnutopien

Im Rahmen der Feministischen Sommeruni Bern boten Eva Isselstein und Marlene Hobbs einen Workshop zu smarten Wohnutopien an. Im Podcast sprechen wir mit Zita Bauer vom Audiokollektiv "Bi aller Liebi..." über den Workshop: Im Wohnraum materialisieren sich Geschlechterverhältnisse etwa in alltäglichen Praktiken, Materialitäten oder Beziehungen. Techniken spielen dabei eine wichtige Rolle. Aktuell versprechen Smart home-Technologien eine Verbesserung unserer Lebensstandards. In Debatten um die Auswirkungen der Digitalisierung wird der Wohnraum jedoch nur am Rande beleuchtet. Im Workshop haben wir uns gemeinsam auf die Suche nach Utopien für emanzipatorische Technik(nutzung)en im Zuhause gemacht. Damit wollten wir den – nach wie vor als privat abgestempelten – Wohnraum als Schauplatz der Digitalisierung verhandeln und der Beziehung von Technik und Geschlecht weiter auf den Grund gehen. In einem interaktiven Format haben wir neben kurzen Inputs aus unserer Forschung Wohn-Technik-K...

[Podiumsdiskussion] Kritik der Praxis und Praktiken der Kritik

  Im Sommersemester 2021 bietet die AG Sozialgeographie in Jena zusammen mit den Geographischen Instituten in Bochum, Freiburg und Halle eine translokale Vortragsreihe zu »Praktiken und Raum« an. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.  Zum Programm und den Einwahldaten. Zeit: Donnerstag, 16-18 Uhr. Translokale Vortragsreihe »Praktiken und Raum« Mit dem Handbuch „Praktiken und Raum – Humangeographische Forschungsperspektiven nach dem Practice Turn“ (2019) haben Humangeograph:innen ausbuchstabiert, wie praxeologisches und besonders praktikentheoretisches Denken in der raumbezogenen Forschung in theoretische Diskurse der Humangeographie eingeflochten und in der Forschungspraxis angewendet werden kann. Mit dieser translokalen Vortragsreihe soll die begonnene Debatte um „Praktiken und Raum“ nun über den Frühling und Sommer 2021 fortgeführt werden. Dabei geht es um die Diskussion neuer praktikentheoretischer Entwicklungen im Kontext gesellschaftlich relevanter Frageste...

[Einrichtung] Medienlabor der Juniorprofessur für Sozialgeographie, Jena

An die Juniorprofessur für Sozialgeographie ist ein sozial- und wahrnehmungsgeographisches Medienlabor angegliedert. Dieses Medienlabor wird kontinuierlich mit aktueller Medientechnik aufgebaut und weiterentwickelt, und steht dabei Mitarbeitenden wie Studierenden der Geographie nach Absprache zur Verfügung. Es bietet Studierenden die Gelegenheit durch die praktische Übung ein tiefergehendes Verständnis qualitativer geographischer Methoden und Tools, sowie Grundkenntnisse und -fertigkeiten in der Herstellung von Interview-Aufnahmen, ethnographischen Fotografien und Videographien zu erwerben. Des Weiteren bietet das Medienlabor die Möglichkeit Seminar- und Abschlussarbeiten durch Geräte und Softwares der qualitativen Datenverarbeitung und Datenanalyse zu unterstützen. Dazu können diverse Tablets, Fußschalter sowie Aufnahme- und Diktiergeräte, Mikrofone, Kameras und vieles mehr ausgeliehen und innerhalb wie außerhalb der Universität verwendet werden. Außerdem stehen eine begrenzte Anzahl ...

[Vortragsreihe] Borders & Migration: Vorlesungsreihe der Universität Frankfurt a.M.

Insbesondere für Studierende des Masters der Geographie in Jena mit dem Schwerpunkt ‚Migration‘, aber auch für alle, die sich für Sozialgeographie, globalen Wandel und globale Machtverhältnisse interessieren ist, empfehlen wir eine Vorlesungsreihe unserer Kolleg:innen aus Frankfurt. Die Reihe, die am 05. Mai startet, nähert sich an fünf Terminen dem sozialen Phänomen der Grenze und Prozessen des Migrierens. Wir finden, ihr habt ein tolles Programm aufgestellt!  In der Kurzbeschreibung heißt es: „Sie schaffen Räume, unterscheiden ein Innen und ein Außen. Sie trennen und verbinden und wirken selektiv durchlässig. Grenzen prägen Gesellschaften und das Alltagsleben. Was dabei als geographisches Faktum, als Linie auf der Landkarte erscheint ist ein Produkt materieller, diskursiver und performativer Konstruktionsprozesse. Die Referent*innen der Ringvorlesung nehmen unterschiedliche Perspektiven auf diese Konstruktion von Grenzen ein. Wo und wie werden Grenzen (re)produziert, hinterfragt...

[Vortragsreihe] Praktiken und Raum

Im Sommersemester 2021 bietet die AG Sozialgeographie in Jena zusammen mit den Geographischen Instituten in Bochum, Freiburg und Halle eine translokale Vortragsreihe zu »Praktiken und Raum« an. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Zum Programm und den Einwahldaten. Zeit: Donnerstag, 16-18 Uhr. Translokale Vortragsreihe »Praktiken und Raum« Mit dem Handbuch „Praktiken und Raum – Humangeographische Forschungsperspektiven nach dem Practice Turn“ (2019) haben Humangeograph:innen ausbuchstabiert, wie praxeologisches und besonders praktikentheoretisches Denken in der raumbezogenen Forschung in theoretische Diskurse der Humangeographie eingeflochten und in der Forschungspraxis angewendet werden kann. Mit dieser translokalen Vortragsreihe soll die begonnene Debatte um „Praktiken und Raum“ nun über den Frühling und Sommer 2021 fortgeführt werden. Dabei geht es um die Diskussion neuer praktikentheoretischer Entwicklungen im Kontext gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. In ...

[Publikation]: Neue Ausgabe des Journals for Undergraduate Ethnography

Als Mitherausgeber des Journals for Undergraduate Ethnography freue ich mich, dass eine neue Ausgabe mit interessanten Beiträgen erschienen ist und möchte an dieser Stelle darauf hinweisen. Das Journal richtet sich an Studierende, die interessante empirische Projekte im Studium oder in Abschlussarbeiten durchgeführt haben und dies in einem Journal veröffentlichen möchten.  We are excited to announce that the newest issue of The Journal for Undergraduate Ethnography ( JUE vol. 11 no. 1 ) has been published, with seven original articles by undergraduate students.  Sue-Yeon Ryu weighs the social and emotional significance of brick for the marginalized residents of Serrinha, Brazil. Francesca Celenta and Catharina Klausegger analyze cultural meanings of home and values of openness among second-generation migrants studying at university in the Netherlands. Ravi Sadhu unpacks the religious influences that shape “groupness” among Indian and Pakistani immigrants in California. Laur...

[Publikation] Postmigrantische Geographien der Stadt: neue Perspektiven auf Integration, Migration und Gesellschaft – Griesinger & Runkel 2021

Jenaer Sozialgeographische Manuskripte – 19 | 2021 Postmigrantische Geographien der Stadt: neue Perspektiven auf Integration, Migration und Gesellschaft von Diana Griesinger und Simon Runkel Zusammenfassung Die aktuelle Debatte um postmigrantische Gesellschaften stellt gängige Verständnisse von Migration und Integration grundlegend in Frage. Als Reaktion auf exkludierende Infragestellungen individueller Zugehörogkeiten, die fehlende Repräsentation der Vielfalt der Gesellschaft in Entscheidungspositionen sowie strukturelle Ausgrenzungen und Rassismen im Einwanderungsland Deutschland steht dabei die kritisch-emanzipatorische Forderung eines neuen Gesellschaftsverständnisses im Vordergrund. In postmigrantischen Diskursen treten insbesondere Städte als globale Knotenpunkte von Mobilität hervor. Dabei hält die Debatte eine Vielzahl inhaltlicher Impulse für die kommunale Integrationspolitik sowie die Stadt- und Quartiersplanung bereit. So tritt die postmigrantische Kritik für eine Neuaushand...

Beitrag VI: Theorien von Bevölkerung und Schutz nach Foucault bezogen auf COVID-19 (Dominique L. Kauer)

Vor einigen Wochen bekam ich von einer Freundin ein Buch mit einer Vortragsreihe von Foucault geschenkt. Erstaunt stellte ich fest, dass Foucault bereits in seinem ersten Vortrag anhand von Epidemien Machtmechanismen und Sicherheit darstellt. Ich stellte weiter fest, dass Foucault immer wieder über drei Infektionskrankheiten sprach und schrieb und den politischen Umgang mit ihnen als Modell für drei verschiedene Formen des Regierens befand: Lepra, Pest und Pocken. Ich möchte gar nicht groß auf die Entwicklung von Machtmechanismen auf die Bevölkerung oder die verschiedenen Regierungsformen eingehen, sondern nur kurz erwähnen, wie Foucault die Einwirkungen von Bio-Macht auf den Bevölkerungskörper zu seiner Zeit, den 70er Jahren, sieht. Anschließend gehe ich darauf ein, was das für Sicherheitstechniken in Bezug auf Epidemien heutzutage bedeutet und inwiefern Foucaults Theorie in meinen Augen auf die derzeitige Corona-Pandemie zutrifft.  Foucault zufolge sei die Bevölkerung ein grundle...

Erfahrungsbericht zum Geländepraktikum vom 27. bis 31. Juli 2020 im Nationalpark Hainich (Clara Hübner, Sophie Tzschabran und Tim Wenzel)

Gruppenfoto des Geländepraktikums im NP Hainich (Foto: Simon Runkel) Nach Ankunft in dem historischen Ort Bad Langensalza mit seinen verwinkelten Gassen traf sich die Seminargruppe an der Nationalparkverwaltung im Stadtkern der Kurstadt. Im Innenhof der Nationalparkverwaltung gab es eine Begrüßung und Einführung durch den Leiter des Nationalparks Manfred Großmann, hierbei wurde über den besonderen Schutzstatus des Hainich aufgeklärt. Der Nationalpark Hainich ist seit 2011 Teil der UNESCO Weltnaturerbestätte „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“. Er stellt zudem die größte zusammenhängende und gleichzeitig unbewirtschaftete Laubwaldfläche Deutschlands dar. Nach kurzer anschließender Fahrt in die Unterkünfte - das alte Pfarrhaus in Craula und die Jugendherberge Urwald Life Camp in Lauterbach direkt am Rande des Nationalparks - richteten wir uns dort zunächst ein. Bedingt durch die COVID-19 Pandemie verteilte sich die ca. 20-köpfige Seminargruppe...

[Publikation] Kritische Orientierungen in der Geographie: Anmerkungen zur Studienmotivation und Berufswahl – Simon Runkel

In einem Beitrag in "Standort - Zeitschrift für Angewandte Geographie" beschäftigt sich Simon Runkel ausgehend von der Frage nach der Studienmotivation in der Geographie damit, inwieweit das Hochschulfach Geographie ein Orientierungsfach darstellt und damit auch Möglichkeit zur Kritik in gesellschaftlichen Zusammenhängen gibt. Geographie zu studieren, bedeutet im beruflichen und persönlichen Lebensvollzug eine Antwort darauf zu finden, was die Geographie ist. Im Studium wird eine berufliche Sinngebung ermöglicht und erprobt, weswegen in dem jüngst erschienenen Beitrag argumentiert wird, dass diesen Sinngebungsprozessen eine dezidiert kritische Orientierung zuträglich ist. Mit Rückgriff auf Anne Buttimer wird aufgezeigt, in welchen Haltungen berufliche Sinngebungen einerseits bereits im Studium der Geographie eingeübt bzw. durch die Hochschullehre befördert werden können und wie dies disziplingeschichtlich mit Denkstilen im Fach zusammenhängt. Ferner wird erläutert, was Orient...